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 | Neue Kommentare
|  | | vorschlag für korrektur (zu schlifitzen) [ von Bianca am 2008-07-24 19:15:21 ] weiß nicht, aber in meiner gegend sagt man schliwitzn statt schlifitzn!! aber es ist eben auch von gegend zu gegend verschieden
lg Noch etwas anderes: (zu von Biskotten träumen) [ von Brezi am 2008-07-24 17:16:37 ] Kommentare sind wichtig, aber eben so wichtig sind die so g. Bewertungen. Sie geben denen, die ein Wort nachschlagen, wichtige Hinweise auf Bekanntheitsgrad und Verbreitungsgebiet eines Wortes und dem Autor des Stichwortbeitrages ein wichtiges Feedback. Bleibt sein Wort lange "weiß", hält er es oft für fehl am Platz. Selbst ich habe, obwohl schon damals einer der älteren Hasen, um Eliminierung mancher meiner Wörter gebeten. *** Umgekehrt spart auch nicht mit negativen Bewertungen, wenn ein Wort offenkundig falsch übersetzt, dumm geschrieben, dem allgemeindeutschen Wortschatz zuzurechnen oder gar in Österreich gegenüber anderswo unterproportional vertreten ist. Aber bitte: nicht nach dem Motto handeln: was ich nicht kenn', gibt's auch nicht. Und bitte um Toleranz und Höflichkeit bei Fehlern. Zwischen einer harschen Zurechtweisung und dem Kriechen auf einer Schleimspur ist eine Menge Platz. Mehr zumindest, als manche glauben. Als Verfasser des Eintrages (zu von Biskotten träumen) [ von Brezi am 2008-07-24 17:08:29 ] finde ich eigentlich den Unterschied zwischen meiner und der nachgereichten Wendung nicht so krass. Die Übergänge sind aus meinem Verständnis fließend, denn, wie ich auch in meinem Beispiel andeute, kann von Biskotten zu träumen ein realitsvernes Denken bedeuten.
Noch wichtiger aber! Fein, dass die warmen Eislutschker jetzt auch bei uns im Katalog stehten Vorschlag (zu umfudeln) [ von pedrito am 2008-07-24 12:53:43 ] Ist umafudeln oder umadumfudeln [umafudln, umadumfudln] nicht besser? ligrü. pedrito ein/kein Leiberl haben (zu ein/kein Leiberl haben) [ von zott am 2008-07-24 11:48:19 ] denke das kommt aus der Sparte Fußball.Damals hatte man so viele Spieler zur Verfügung, da hatte nicht jeder ein LEIBERL(in der Kampfmanschaft zu spielen), dass mußte man sich durch hartes Training usw. erst verdienen
zB (zu Lawine) [ von boerl am 2008-07-24 11:30:30 ] des kost a Lawine, das ist teuer
siehe kilo (des kost an kilo) Lieber dylanaufdeitsch! (zu von Biskotten träumen) [ von eska am 2008-07-23 14:00:57 ] Ganz recht haben Sie hier nicht: Von den Eislutschern träumt man, wenn man überzogene, realitätsferne Vostellungen hegt, während das Biskottenträumen wie richtig beschrieben als "geistesabwesend" umschrieben werden kann. Für das Erdgeschoß in Häusern (zu Parterre) [ von Brezi am 2008-07-22 21:43:46 ] ist, was Meli sagt, ganz sicher zutreffend. Das heißt in Hamburg genauso. Was das Theater betrifft, bin ich mir nicht so sicher. Sicher hingegen ist, dass bei uns nicht die ganze Ebene des Zuschauerraumes so heißt. Die "noch besseren" Plätze liegen im "Parkett". Um Informationen aus Deutschland wird gebeten.
Warum wir Österreicher 'Parterre' für ein lantestypisches Wort halten, ist schnell erklärt: wir sagen hochsprachlich 'Erdgeschoß" (mit ß, da bei uns mit langem o gesprochen!!!) und umgangssprachlich 'Parterre' (was in Wien etwa wie 'Paterr' klingt). Aus demselben Grund bin nich beim Wortpaar 'Hausmeister / Hausbesorger' hereingafallen. Weiterführende Hinweise im Forumsartikel über das Wortpaar 'beheben - abheben' (von Geld). Echt??? (zu Xsi) [ von Brezi am 2008-07-22 21:37:52 ] Sagt man das in Tirol tatsächlich so? I fahr nach Xsi? (zu Xsibergerin) [ von Brezi am 2008-07-22 21:36:32 ] (siehe was ich unter Xsiberger geschrieben habe). Jetzt versteh' ich, (zu beiläufig) [ von Brezi am 2008-07-22 21:30:26 ] wieso jemand bei meinem Wort "Schätzomativ" die Übersetzung 'beiläufig' nicht verstanden hat. Dennoch, o klaser, glaube ich nicht, dass wir zwei eine veraltete Sprache sprechen. Danke für den Eintrag. Es gibt mehr Dinge zwischen ostarrichis imaginären Buchdeckeln, als sich unser Wehle-Wissen erträumen lässt. auch: (zu Gestampfter) [ von Brezi am 2008-07-22 21:28:54 ] (eigentlich verballhornt): Gstrampfter (offenbar als Vermischung von 'stampfen' und 'strampeln'). Und natürlich gibt's für dieses Wort den Daumen! (zu gsi) [ von Brezi am 2008-07-22 21:23:49 ] Einziger Wermutstropfen: nur leute aus dem Osten (wo man das Wort gar nicht spricht) haben bestätigt. Wir sollten uns langsam fragen, woran es liegen könnte, dass Menschen westlich von Mühlviertel - Phyhrn - Selzthal - Pack das Projekt östarrichi nicht so als das ihrige ansehen. Sind wir Östler hier (aus welchem Grund auch immer) überrepräsentiert? Ist der Grund hiezu das Unterschreiten der "kritischen Masse" im Westen, d. h. weil zu wenige von dort hier etwas hinterlassen, schauen die Restlichen gar nimmer rein? Oder ist es gar die Quadratur des Kreises, ein gesamtösterreichisches WöBu aufziehen zu wollen, in dem sich Wiener Beislausdrücke gleichberechtigt neban Unikaten aus dem gerade wieder erst besuchten Bregenzerwald finden? Ich fände es sehr begrüßenswert, wenn hier alle Bundesländer gleichermaßen vertreten wären, denn auch ich will lernen. Und mal ehrlich: wer, der nicht zwischen Bezau und dem Hochtannbergpass zuhause ist, weiß von euch, was ein Bleatz ist? Stünde das hier drinnen, würde ich mit weit besserem Gewissen weiterhin Vokabeln aus meiner engeren Heimat hier eintragen. Sehen wir es aber als Herausforderung und nicht als Totengesang. Wie wär's? @weibi: (zu gsi) [ von Brezi am 2008-07-22 21:04:09 ] ich glaube, gsi sollte man besser nur mit 'gewesen' übersetzen, wie du ohnehin im Kommentar andeutest. 'Etwas war' heißt 'öppes (eatz, eppas ...) isch(t) gsi(n). Ich bin hier deshalb so itüpferlreiterisch, weil sich ein Lernender sonst nicht auskennt. Laut Stichwört würde man vermuten: "Er war Geigenspieler" = "Er gsi Gigaschpilar"? Wohl doch eher nicht. Nicht bös sein. Das Wort ist natürlich ein Markerwort für den gesamten hochalemannischen Raum. Und Vorarlberger und Schweizer, verzeiht mir bitte die nivellierende und unfachmännische Lautwiedergabe. | |  | |  |
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